Kühl- und Gefriergeräte

Die größten Einsparmöglichkeiten ergeben sich natürlich dort, wo auch größten Verbraucher beheimatet sind. Und das ist im Regelfall die Küche, wo schon allein das Kühl- und Gefriergerät für fast 20 Prozent des Stromverbrauchs eines Haushalts verantwortlich ist. Kühl- und Gefriergeräte sind im Dauereinsatz. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, sorgen sie dafür, dass Obst, Gemüse knackig bleiben, halten Joghurt und Fleisch frisch und die Tiefkühlpommes gefroren. Ist hier nun beispielsweise ein zehn Jahre altes Gerät im Einsatz, dann haben Sie einen echten Stromfresser im Haushalt. Dank neuer Dämmstoffe, leistungsfähigeren Kompressoren und verbesserter Bauweise verbrauchen neue Geräte nämlich nur noch halb so viel Energie wie der technologische Oldtimer. Wichtig ist es aber, beim Neukauf aufs Energielabel zu schauen: Unter A++ sollten sie gleich gar nicht zugreifen. 

Tipps zum Kühlen

Abkühlen lassen: Warme Speisen auf Raumtemperatur abkühlen lassen bevor man sie im Kühlschrank parkt. Lebensmittel immer verpackt oder in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren. Ansonsten trocknen die Speisen aus und die dabei abgegebene Feuchtigkeit würde sich in Form von Raureif festsetzen.

Luftiger Einbau: Lüftungsschlitze müssen unbedingt frei bleiben, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Bei ungenügender Luftzirkulation wird mehr Strom benötigt. Reinigen Sie deshalb auch regelmäßig die Lüftungsgitter.

4°C sind OK: Die Mindesttemperaturen sollten eingehalten werden. Erst bei 4°C stellen Bakterien ihr Wachstum ein. Der oft propagierte Energiespartipp, die Temperatur im Kühlschrank höher zu stellen, ist daher sehr fragwürdig.

Gute Dichtungen: Reinigen Sie regelmäßig die Dichtungen an der Tür und erneuern Sie rissige Dichtungslippen. Eine undichte Tür verursacht einen hohen Energiebedarf.

Standort: Stellen Sie den Kühlschrank nicht neben den Herd oder andere Wärmequellen und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Am besten ist ein kühler Platz.

Waschmaschine

Ein Leben ohne Waschmaschine ist praktisch unvorstellbar. Über 500 kg Wäsche muss ein Durchschnittsgerät übers Jahr bewältigen. Da kommt an Wasser, Strom und Waschmittel so einiges zusammen. Neugeräte verbrauchen rund ein Drittel weniger Energie als zehn Jahre alte Geräte. Noch stärker gesunken ist der Wasserbedarf. Das entlastet die Haushaltskasse und schont die Umwelt.

Tipps zum Waschen

Die Ladung macht's: Lassen Sie wenn möglich nur voll beladene Maschinen laufen. Eine halbvolle Maschine benötigt dieselbe Energie.

Waschtemperatur: Moderne Waschmittel sind so gut, dass die Wassertemperatur nicht mehr so hoch sein muss wie früher. Normal verschmutzte Wäsche wird bei 30 oder 40° sauber, stark verschmutzte bei 60°.

Sparprogramm nutzen: Es zahlt sich aus, Energiesparprogramme zu wählen, selbst wenn der Waschvorgang länger dauert. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf die Vorwäsche.

Schleudern: Benutzen Sie im Schleudergang die je nach Wäsche höchste zulässige Drehzahl, vor allem wenn Sie anschließend den Trockner benutzen. So ist die Wäsche weniger nass und der Trocknungsprozess im Trockner wird verkürzt.

Quelle: Red Zac Austria

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